Bisher erschienen:

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Sonntag, 21. Dezember 2014

Frohe Weihnachten 2014!
Und ein Gutes Neues Jahr 2015!
Das wünsche ich allen meinen Freundinnen und Freunden, Leserinnen und Lesern und allen, die hier vorbeischauen. Passend zu meinem nächsten Titel mit einem Bild der Justitia vor dem Frankfurter Römer. Mögen alle Wünsche wahr werden, die uns guttun, und das nächste Jahr allen Glück, Gesundheit und Frieden bringen! Alles Liebe und Frohes Fest und erholsame Feiertage!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

RECHT im Frühjahrskatalog von LangenMüller

So, jetzt ist es doch schneller gegangen, als ich gedacht habe. Ich hatte ja von Jänner geschrieben.
Der LangenMüller-Verlag hat sein Frühjahrsprogramm ins Netz gestellt:
Ich freue mich dabei zu sein, vor allem zusammen mit so tollen Persönlichkeiten wie Conchita Wurst.
Das heißt, ich kann endlich das Geheimnis lüften, wie mein nächster Cover aussieht und worum es in RECHT gehen wird:
[Zum Vergrößern bitte anklicken!]
RECHT ist zwar die Fortsetzung von MACHT, aber eine großteils unabhängige und eigenständige Geschichte mit sehr aktuellen und sozialkritischen Bezügen in einem deutsch-österreichischen Umfeld. Zu den bereits aus MACHT bekannten Charakteren - Josephine Mahler, Gernot Szombathy und natürlich Chefinspektor Ernst Wotruba - kommen ein paar neue POV-Protagonisten hinzu, allen voran Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser aus Frankfurt. 

Am Montag geht´s zum Lektorat nach München!
Bis dahin!



Montag, 10. November 2014

Das Manuskript von RECHT ist abgegeben.

Felix Bracquemond, 1854.
"Pünktlich wie die Maurer", wie meine neue Lektorin im LangenMüller-Verlag so lieb gemeint hat, habe ich das vollständige Manuskript meines neuen Thrillers RECHT abgegeben.
Ich freue mich jetzt auf eine produktive und auch lehrreiche Zeit des Lektorats, auf dass das Buch pünktlich im Frühjahr 2015 erscheinen wird.
Obwohl es sich bei der Story um eine völlig eigenständige und abgeschlossene Geschichte handeln wird, werden entscheidende Fragen, die in MACHT unbeantwortet geblieben sind, angesprochen und geklärt.
Den Cover von RECHT werde ich hier posten, sobald die Verlagsvorschau für das Frühjahrsprogramm veröffentlicht ist. Bis dahin bitte mit der historischen Grafik rechts "Vorlieb nehmen", die umittelbar mit der spannenden Handlung zu tun hat.
Alles Liebe!

Zwei Artikel in der NÖN

Folgende zwei Artikel sind am 29.10.2014 nach  der Lesung zum Festival "Österreich liest" in der NÖN (Niederösterreichische Nachrichten), Ausgabe 44, erschienen. Jeweils auf Seite 28 - über die Lesung - und auf Seite 8 in der Rubrik "Menschen, über die man spricht!".
Ich bedanke mich herzlich bei Autor und Zeitung!

Zum Vergößern bitte Klicken!
Zum Vergößern bitte Klicken!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Die Lesung vom 24.10.2014 in Groß Siegharts/NÖ zum Nachhören

1) Schilddorfer & Weiss: EWIG, Seite 17-19: Burg Grub, Waldviertel/Österreich:
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 2) Schilddorfer & Weiss: EWIG, Seite 22-24: Zwettl, Waldviertel/Österreich:
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3) Schilddorfer & Weiss: NARR, Seite 64-68: Kleinwetzdorf, Weinviertel/Österreich:
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4) Schilddorfer & Weiss: NARR, Seite 408-412: Whia Zhaus, Leopoldstadt, Wien/Österreich:
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5) Schilddorfer & Weiss: TEUFEL, Seite 198-202: Schöngrabern, Weinviertel/Österreich:
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6) David G.L. Weiss: MACHT, Seite 72-77, Kapitel 10:
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Ebenfalls zum Nachhören bereit steht die Nachtlesung aus MACHT vom 23.5.2014 am Grab von Otto Weininger auf dem Evangelischen Friedhof am Matzleinsdorferplatz auf diesem Blog bereit:

Samstag, 25. Oktober 2014

Lesung "Österreich liest" in Groß Siegharts/NÖ am 24.10.14

Gestern um 19.30 habe ich in Groß Siegharts in Niederösterreich im Rahmen des Festivals "Österreich liest" eine  Lesung gehalten. Ich bedanke mich herzlich bei Othmar Ableidinger, der mich in die Stadtgemeinde Groß Siegharts eingeladen hat. Gleichzeitig fand die Vernissage mit den Bildern meines Vaters Gustav Weiss statt. Für uns ist das eine besondere Ehre gewesen, da meine Großmutter aus Groß Siegharts kam und abstammte. Aus dieser familiären Verwurzelung rührt auch die Verbundenheit etlicher Charaktere aus der Sina-Wagner-Trilogie und meinen Einzeltiteln mit dem Waldviertel und so manche gezielte Schauplatzwahl in der Region.
Also quasi heimgekehrt war die Lesung auch ein großer Erfolg. Und zwar in jeder Hinsicht. Wir waren zirka 60 bis 70 Leute. Der Saal war voll, die Stimmung gut. Nach der Lesung durfte ich so manches Buch für neugewonnene und treue Leserinnen und Leser signieren.
Die Ruhe vor dem Sturm...
Während sich im Saal die Reihen füllten...
Ein Foto für die Presse mit Regionalpolitik und Sponsoren...
Dann ging´s los, und Hr. Ableidinger eröffnete...
Nach der Filmvorführung (Trailer EWIG,NARR) die Lesung...
Und nach dem Lesen, das Signieren...
Und das öfter, als erträumt. DANKE!
Ich bedanke mich hiermit herzlich bei allen, die diesen schönen Abend ermöglicht haben, und all jenen, die ihn mit mir - bzw. meinem Vater und mir - verbracht haben. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal im Frühjahr zur Buchpräsentation von RECHT.
Die Audiodateien von den Lesestellen folgen demnächst und ein bissi später, weil das Wald4tel zwar eine schöne Landschaft, aber eine miese Internetverbindung hat (wie ein asthmatischer Wagelhund...) ;-)
Alles Liebe!

Dienstag, 7. Oktober 2014

Die Frankfurter Buchmesse 2014...

...vom 8.-12. Oktober werde ich heuer leider zum ersten Mal seit fünf Jahren - kaum zu glauben - nicht besuchen können. Obwohl ich mich schon sehr auf das Treffen mit dem Team vom Verlag am Messestand gefreut habe. Gestern Vormittag hatte ich eine für mich ziemlich überraschende OP am bzw. im Oberschenkel, die mich jetzt vierzehn Tage relativ immobil macht.
Toi toi toi an alle, die dabei sein können!
Viel Spass und Alles Liebe!

Mittwoch, 17. September 2014

Exkurs: Einspruch gegen Windparkprojekt im Waldviertel



Ich habe lange darüber nachgedacht, ob und wie ich diesen Hinweis posten soll.
Warum? Weil ich eigentlich für erneuerbare Energie bin, was Windparks naturgemäß einschließt. Ich bin für erneuerbare und alternative Energiegewinnung, weil jede neue Klimaprognose zeigt, dass wir sie jetzt wirklich erreicht haben, die Grenzen des Wachstums.
Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer, weshalb ich gegen den Standort dieses neuen Windparkprojektes bin, das im niederösterreichischen Waldviertel errichtet werden soll. Weil diese 14 Windräder mit je 200 Meter Höhe inmitten eines innerhalb unserer Kulturlandschaft bestmöglich intakten Waldgebietes, der Wild, errichtet werden sollen. Nicht auf unrentabler oder brachliegender Agrarfläche, nicht auf dem Gelände von vorhandenen Industrieruinen – Nein, natürlich nicht! –, sondern in einem lebenden Ökosystem, einem europäischen Wald, wie es ihn auf dem ganzen Kontinent nur noch sehr selten gibt, mit allerorts starker Schrumpfungsrate.
Die Wild beherbergt als Biotop so seltene und gefährdete Tierarten wie den Roten Milan, Schwarzstörche und Fledermausarten, die bereits auf der roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Unzählige Pflanzen- und Pilzarten bevölkern den Waldboden. Am Himmel über der Wild, kann ich manchmal bis zu acht Bussarde kreisen sehen, einige Falken und Störche, die in diesem Wald ihre Nistplätze und Horste haben. Windkraftanlagen werden in Deutschland nicht ohne Grund auch Vogelschredder genannt.
Es mag für manche vielleicht übertrieben klingen, aber fällt die Wild, fällt das Waldviertel!
Und ich frage mich wirklich, warum müssen immer die Tiere weichen und zurückstecken, wieso muss stets die Natur die Zeche für unseren Konsum bezahlen? Face the facts, wenn das geschieht – die Natur Stück für Stück weichen muss –, werden unsere Kinder und Kindeskinder die Rechnung auf Zins und Zinseszins präsentiert bekommen. Meiner Meinung nach ist ein in Zukunft für alle unbewohnbarer Planet ein zu hoher Preis für ein paar Jahre voller Annehmlichkeiten zugunsten einiger weniger.

Einsprüche wenden Sie bitte bis 22. September 2014 an:

Die Gemeinde 3595 Brunn an der Wild (oder: Brunn/Wild)
Schulstraße 15
Betreff: GZ 20.100-01/14 SUP, Einspruch gegen Windkraftanlagen
 Eigene Adresse, Datum und Unterschrift bitte nicht vergessen.

Jeder in Niederösterreich und Wien kann und darf dagegen Einspruch erheben!

Vielen Dank!
Und Danke auch für das Verständnis für meinen Exkurs auf diesem Blog, auf dem es eigentlich um meine Arbeit als Schriftsteller geht.
Alles Liebe!

Dienstag, 9. September 2014

3. Tag des offenen Burgtores auf Burg Grub - 13.9.2014

Für alle Liebhaber mittelalterlicher Wehrbauten und natürlich für alle, die Prof. Georg Simon Sina aus der Schilddorfer&Weiss-Trilogie EWIG, NARR & TEUFEL daheim besuchen wollen. - Das ist nur an den Tagen des offenen Burgtores möglich, Burg Grub gehört der ebenso toughen wie liebenswerten Roswitha Heindl:

Montag, 11. August 2014

Link zur Fotogalerie "Für Brigitte zum Geburtstag"

(c) Kristian Bissuti
Das ist nur eine der vielen gelungenen Momentaufnahmen, die Pressefotograf Kristian Bissuti auf der Geburtstagsfeier für Brigitte Sinhuber-Harenberg eingefangen hat. Zur ganzen Galerie geht´s mithilfe dieses Links:

Samstag, 9. August 2014

Alles Gute zum Geburtstag!

Herbert Fleissner gratuliert als Erster...
Ich gratuliere herzlich: Die Grande dame des österreichischen Verlagswesens Fr. Prof. Dr. Brigitte Sinhuber-Harenberg feiert Geburtstag. Zeitlos elegant, jung und voller Ambition und Tatendrang, versteht sich.
Gestern Abend, termingerecht am 8. August, baten Verlagseigentümer Herbert Fleissner und das Team des Amalthea Verlags zu einem Empfang in die historischen Räume des Verlags am Wiener Heumarkt, zu dem alle bedeutenden und dem Verlag in Treue und Freundschaft verbundenen Autorinnen und Autoren eingeladen worden waren. 
Ich freue mich und fühle mich sehr geehrt, mich auch zu dieser ausgesuchten Verlags-Familie zählen zu dürfen und mit meiner Frau Juliane zu Brigitte Sinhuber-Harenbergs Fest eingeladen worden zu sein. Nicht nur zum Empfang, sondern auch um Brigitte Sinhuber-Harenberg eine ganz persönliche Gratulation in der ihr zu Ehren aufgelegten Festschrift verfassen zu dürfen. Brigitte Sinhuber-Harenberg hat in meinem Leben bisher eine sehr aktive und unterstützende Rolle gespielt, dazu weiter unten mehr. Und sie tat dies nicht nur in meinem, auch in den Leben so vieler anderer Autorinnen und Schriftsteller, was man jetzt auch in dem wunderschönen Privatdruck in rotem Leinen und in limitierter Auflage von 100 Stück jederzeit nachlesen kann.

Otto Schenk gratulierte sehr berührend per Videowall...
Michael Niavarani auch, mit Ständchen des Simpl-Publikums..
Auftritt der Torte und Einsatz der versammelten Gratulanten...
Von Neugier gepeitscht halte ich die Festschrift...
Juliane freut sich und zeigt meinen Beitrag:
Spätestens nach dem Lesen ist klar warum... :-)
Mein Belegexemplar der Festschrift und die Dankeskarte...
Die Liste der Gratulierenden.
Nochmals ganz herzlichen Dank an Brigitte Sinhuber-Harenberg für die bisher zwei gemeinsamen Bücher, den charmanten Tritt, als er notwendig gewesen ist, und:
ALLES GUTE!
AD MULTOS ANNOS!

Montag, 28. Juli 2014

Urlaubsgrüße aus Sachsen!

Die Schrammstein-Aussicht...
 Ich habe das Schreiben an "RECHT" ausnahmsweise (und auf sanften Druck der Gattin ;-)) für eine Woche unterbrochen, um ein paar Tage die Natur des sächsichen Schweiz zu genießen und die Schlösser und Burgen der Region auf der Suche nach neuen spannenden Locations zu "durchforsten"...
Die Hälfte des Manuskriptes ist bereits abgeschlossen, der Abgabe im Oktober sehe ich darum frohen Muts entgegen. Dann bin ich gespannt, was meine neue Lektorin und ich auf den Weg bringen werden.
Bis dahin: Einen schönen Sommer!

Schloss Wesenstein, wo der Keller im fünften Stock ist...
Der Abstieg in den Nassen Grund...

Petition zur Abschaffung der 500g-Grenze bei Fehlgeburten

In Österreich werden fehlgeborene Kinder unter 500 Gramm Geburtsgewicht (Fehlgeburten) nicht im Personenstandsregister eingetragen. Dies bedeutet, dass diese Kinder nicht als Menschen anerkannt und geführt werden, unabhängig von der Dauer der Schwangerschaft und der Größe der Leibesfrucht.

Diese Petition Für Informationen zur elektronischen Zustimmungserklärung bitte klicken  möchte zugunsten aller Betroffenen Abhilfe schaffen. Hier geht´s zur Unterschrift auf der Homepage des Österreichischen Parlaments:

https://www.parlament.gv.at/SEC/Zustimmen.shtml?gpCode=XXV&ityp=PET&inr=18

Montag, 14. Juli 2014

Que pena! Es is vorbei... - Viva! Der vierte Stern....

Quelle
Schade, die WM 2014 ist vorbei. Deutschland ist zum vierten Mal Weltmeister, und ich bin der Meinung diese Mannschaft und ihr Bundestrainer haben sich diesen Sieg schwer erarbeitet und verdient erkämpft. Bastian Schweinsteiger ist für mich der Mann des gestrigen Finales, er hat sich ja fast zum Invaliden gefighted. Der Mann des Turniers heißt für mich Manuel Neuer. (Und ich frage mich heute, wo die Deppen sind, die damals mit "Ka Neuer"- Schriftbändern in der Allianz Arena München gesessen sind? :-D) Aber auch allen anderen, die mir seit 2008 ans Herz gewachsen sind, möchte ich herzlich gratulieren: Joachim Löw, Miroslav Klose, Lukas Podolski und natürlich allen anderen von Jogis Löwen!

Ja, jetzt hat uns alle der Alltag wieder, und wir merken erneut, wie mies das Fernsehprogramm ist, wenn keine Spiele übertragen werden... Zeit, das eine oder andere Buch zu lesen! ;-)

P.S.: Ich drücke dem brasilianischen Volk und ihrer Volkswirtschaft die Daumen, dass sie auch in Zukunft ihre lebensbejahende Einstellung bewahren, die sie trotz der viellfältigen Probleme ringsum zu so tollen Gastgebern gemacht hat. Brasil, MUITO OBRIGADO!

Mittwoch, 9. Juli 2014

Deutschland:Brasilien - 7:1

Quelle
Ich bin als Fußballfan überrascht. Ich wusste, oder besser: ahnte, dass die DFB-Elf heute siegen wird, aber mit einem so hohen und historischen Kantersieg habe ich nie, nie und nie gerechnet.

Bereits bei der Euro 2008 in Wien habe ich meine körperliche Gesundheit gefährdet und meine geistige in Frage gestellt, als ich zu Deutschland gehalten habe, nachdem Österreich raus war. 2010 in Südafrika sowieso.Und dass ich ein stiller Bewunderer von Bundestrainer Jogi Löw bin, weiß jede und jeder längst, die oder der MACHT gelesen haben. ;-)

Im Ernst, ich bin paralysiert, das wollte ich gleich einmal loswerden. Wer weiß, vielleicht geht ja der vierte Stern auf, aber da werden Argentinien oder die Niederlande noch ein Wörtchen mitzureden haben.

Mein Mitgefühl gehört den Brasilianern und der Selecao, allen voran Julio Cesar.

Alles Liebe und mit den Worten des großen Herbert Prohaska:
GUTE NACHT!

Montag, 7. Juli 2014

Servus, ich lebe noch! :-)


Dank meinem Schwager bin ich auf die witzigen Karikaturen von Grant Snider gestossen, wovon ich diese in meiner momentanen Situation wieder grandios finde... :-D

Ich schreibe gerade, aktuell in Frankfurt am Main, an "RECHT", der Fortsetzung von "MACHT" die - so lautet jedenfalls der Plan vom LangenMüller-Verlag und mir - im Frühjahr 2015 erscheinen wird.

Die Pforte zum Aristoteles...
Die letzten Tage habe ich mit ausgiebiger Recherche verbracht und mit vielen Stunden hinter dem Laptop. Ich habe mir so manche Klosterruine, Klöster und einige Schlösser, Burgen und Bäume rund um Frankfurt angesehen, und ich kann nur sagen: Hessen hat Schmuckstücke zu bieten, von denen man fast nichts weiß. Was schade ist. Unter anderem habe ich die geheime Bibliothek gefunden, die im Film "Der Name der Rose" von Jean-Jaques Annaud mit Sean Connery und Helmut Qualtinger zu sehen ist. Die legendäre Tür führt allerdings anders als in Roman (Umberto Eco) und Film nicht in den geheimnisvollen Bücherspeicher der Abtei in Norditalien, sondern auf den Dachboden von Kirche und Dormitorium (Schlafsaal der Brüder) des ehemaligen Klosters Eberbach. :-)


Außerdem habe ich endlich Herman Melvilles "Moby Dick" ganz gelesen. Ich habe "Moby Dick" als Jugendlicher gelesen und den Film mit Gregory Peck geliebt, allerdings habe ich ehrlich bis jetzt nicht kapiert, leider "nur" die gekürzte Jugendbuchausgabe gelesen zu haben. Ups, kann passieren. Aber das passiert mir jetzt schon zum zweiten Mal, das erste Mal waren es "Die Kreuzritter" des polnischen Schriftstellers Henryk Sienkiewicz. Beide Bücher waren nämlich erschreckend dicker als die, die ich beim ersten Mal in der Hand gehalten hatte...
Aber warum erwähne ich das überhaupt? Weil ich von Melville im Nachwort etwas gelesen habe, das mich tief berührt hat, und das ich jeder und jedem, der sich aufrichtig bemüht, etwas Neues und Authentisches zu erschaffen, hiermit ans Herz empfehlen möchte. Melville hat über sein Ringen geschrieben:

 "Aber es ist besser, auf der Suche nach Originalität zu scheitern, als mit bloßer Nachahmung Erfolg zu haben. Wer nie irgendwo scheiterte, der kann nicht wirklich groß sein. Im Scheitern liegt die eigentliche Prüfung wahrer Größe."
- Herman Melville

Mittwoch, 18. Juni 2014

Sachspendenaufruf für syrische Flüchtlingsfamilien (Wien)

In den nächsten Wochen werden zirka zwanzig Familien aus Syrien - vor allem alleinerziehende Frauen mit Kindern - in Wohnungen in Kaiserebersdorf (1110 Wien) untergebracht. Für ihre Betreuung vor Ort sorgt der Diakonie Flüchtlingsdienst.

Diese Menschen kommen direkt aus dem Bürgerkrieg, bzw. aus Flüchtlingscamps in Jordanien und besitzen nichts mehr außer der Kleidung, die sie am Körper tragen.

Sie bitten daher dringend als Erstausstattung für die neue Unterkunft:
  • Bettwäsche
  • Handtücher
  • Geschirrtücher
  • Kochgeschirr
  • Essgeschirr
  • Besteck
  • Gläser, Tassen
Wenn Sie alte und saubere und intakte  Haushaltswäsche und verwendbares und sauberes Geschirr haben (bitte keine Kleidung!), geben Sie diese Sachspenden bitte bis 15. Juli 2014 bei den MitarbeiterInnen der BASIS Margetin - Beratungsstelle und Begegnungsort Zinnergasse ab.

Wo: Zinnergasse 29b/B/E12, 1110 Wien - Siehe Plan rechts! [Das liegt vollkommen versteckt, quasi im Hinterhof.]
Wann: Die 9:00-13:00 Uhr, Mi 11:00-16:00 Uhr, Do 15:00-20:00 Uhr, oder nach Vereinbarung.
Wer: Jan Kubis (Einrichtungsleiter) Kontakt: +43 (0) 664 883 50 686 oder basis.margetin@diakonie.at

Vielen Dank!
Helfen Sie helfen...


Mittwoch, 4. Juni 2014

1. Frankfurter - poetik - Vorlesung, 3. Juni 2014

 Gestern um 18:00 Uhr hat im Hörsaalzentrum Audimax (Campus Westend) der Goethe-Universität Frankfurt am Main die erste "FRANKFURTER - poetik - VORLESUNG" stattgefunden. Gastdozent zum "Fach" Poetik ist heuer zum 100sten Jubiläum der Universität Daniel Kehlmann, der Autor von internationalen Bestsellern wie "Die Vermessung der Welt" u.v.a.. Kehlmann wurde 1975 in München geboren und hat ab den 1980igern in Wien gelebt und studiert. Zusammen mit meinem ständigen Willen zur Fortbildung, meiner neidlosen Bewunderung für Kehlmanns Arbeit etc. natürlich auch ein Grund für mich, diese Vorlesung(en) zu besuchen. Die heurige Vorlesungsreihe steht unter dem Motto "Kommt, Geister", einem Macbeth-Zitat. Die erste öffentliche Vorlesung gestern trug den Titel bzw. die Widmung "Illyrien", was sich ebenfalls auf Shakespeare, und zwar auf sein fiktives Land Illyria ('Twelth Night') bezog.

Daniel Kehlmann wagte den polarisierenden Vergleich im vollen Audimax...
Gruppe 47 gegen Peter Alexander und den deutschen Nachkriegs-Unterhaltungsfilm.
Im Anschluss an die VO wurde im "Fenster zur Stadt" die Begleitausstellung eröffnet...
Und Daniel Kehlmann entsprechend gewürdigt...
Ich konnte mich mit Daniel Kehlmann unterhalten und das machte mich: Happy!
 Mein Fazit: Ein mutiger Vergleich (s.o.), der bis heute nur dick überschminkte Wunden und schlampig übertünchte Gräben und Risse in der deutschsprachigen Nachkriegsgesellschaft aufgezeigt hat, die verlogene Doppelmoral und ihre Repräsentation in der Unterhaltungsindustrie mit Wort und Bild entlarven wollte, und die notwendige und polarisiernde Kritik daran aufzählen konnte, allen voran die Arbeit Ingeborg Bachmanns.
 Das absolute Highlight für mich war natürlich, Daniel Kehlmann kennenzulernen und mit ihm zu sprechen. Das wollte ich schon immer einmal, denn weder die Medien noch die Social Media-Auftritte eines Autors/ einer Autorin können die wahre Person gebührend und authentisch widergeben.

Die nächsten Öffentlichen Vorlesungen finden am 10. Juni, 17. Juni, 24. Juni und 1. Juli 2014 statt, jeweils um 18Uhr c.t. auf dem Campus Westend im Hörsaalzentrum Audimax in Frankfurt am Main.

Sonntag, 25. Mai 2014

Die Nachtlesung vom 23.5.2014 zum Nachhören

Teil 1: Pfarrer Gabriel Fuchs, seine Frau Sophie, beider Tochter Lilly und die Kommunalpolitik.

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Teil 2: Gespenster in der Nacht, oder: Der Mord an Gabriel Fuchs.

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Teil 3: Josephine und Lilly flüchten zum Grabstein Otto Weiningers.

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Teil 4: Otto Weininger (und die Salami) bei den Theosophen.

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Teil 5: Die religionskritische Zugabe.

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